Du möchtest in dein erstes Aquarium investieren? Dann solltest du einige Dinge beachten. Unterschiedliche Fische haben verschiedene Bedingungen. Wasserfilter, pH-Wert und Wassertemperatur müssen angepasst werden. Wir zeigen dir, worauf du unbedingt achten solltest.
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Aquarium einrichten für Neulinge
Wer sich als Anfänger für ein Aquarium entscheidet, muss auch mit der notwendigen Vorbereitung kalkulieren. Die Aquariumeinrichtung kann als eine Art Projekt angesehen werden. Bevor du ein Aquarium kaufst, solltest du dir folgende Fragen stellen:
• Welche Tiere möchte ich in dem Aquarium halten?
• Wie viel Platz steht mir zur Verfügung?
• Wie sollte das Aquarium aussehen?
Außerdem musst du über gewisse Grundkenntnisse verfügen.
Wie geht man bei der Aquarium Einrichtung als totaler Anfänger vor?
Die Planung eines Aquariums ist die Grundlage für die Einrichtung und die Pflege der Tiere. Jedes Tier hat unterschiedliche Ansprüche. Auch die Wasserqualität muss an die Tiere angepasst werden. PH-Wert, Wärme und Wasserhärte dürfen den Tieren nicht schaden. Wer sich für unterschiedliche Fischarten entscheidet, sollte darauf achten, dass die Ansprüche circa übereinstimmen.
Schritt 1: Aquarium einrichten Anfänger: Die richtige Größe
Ein Aquarium muss unterschiedliche Anforderungen erfüllen. Die Statik sollte ein hohes Gewicht aushalten. Ein Aquarium plus Inhalt hat ein hohes Gesamtgewicht. Man kalkuliert mit 1,5 Kilogramm Gewicht pro Liter. Ein Becken mit circa 100 Liter kann ein Gesamtgewicht von 150 Kilogramm verursachen.
Achte darauf, einen Platz zu wählen, welcher keiner direkten Sonneneinstrahlung unterliegt. Außerdem sollte es sich um einen ruhigen Platz halten. Die Tiere benötigen ausreichend Ruhe.
Zudem darf das Aquarium gut zu erreichen sein, um darin hantieren zu können. Achte auf eine gute Höhe, um ausreichend Wasser mit einem Eimer hineinfüllen zu können.
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Welche Fische sind am besten geeignet?
Zunächst solltest du dir die Frage stellen, welche Tiere im Aquarium Platz finden dürfen. Entscheidend dafür ist die Größe des Aquariums.
Aquarium einrichten Anfänger: Die richtige Gestaltung
Wenn du bereits weißt, wie dein Aquarium aussehen soll, solltest du die Bedürfnisse der Tiere in jedem Fall beachten. Brauchen diese viel Platz, suchen sie gerne nach einem Versteck? Verstecken sie sich gerne im Boden oder Schwimmen die Fische an der Oberfläche?
Eine Unterwasserlandschaft mit Steinen, Pflanzen und Wurzeln, auch Aquascape genannt, ist nicht für alle Tiere erforderlich.
Aquarium was beachten: Der Einkauf?
Schon beim Einkauf, muss einiges beachtet werden. Folgendes wird benötigt:
- Aquarium Becken / Komplettset
- Aquarium Beleuchtung
- Heizung (wird nicht für alle Fischarten benötigt)
- Eine CO2 Anlage (optional)
- Dekoration (für die Optik, sowie das Wohlbefinden der Fische)
Schritt 2: Vertraut machen mit der Aquariuentechnik

Wer sich für ein Aquarium entscheidet, muss sich natürlich auch mit der Technik vertraut machen. Wir gehen näher auf die einzelnen Anforderungen ein.
Filter, Heizstab, Beleuchtung, Bodengrund, Deko
Neben dem passenden Boden ist auch ein funktionierender Filter von Bedeutung. Wir gehen auf die einzelnen Punkte ein.
Der Boden
Zunächst wird der Langzeit-Bodendünger in das leere und trockene Becken gegeben. Der Dünger versorgt die Pflanzen mit Nährstoffen. Achten Sie darauf, den Dünger dort zu verteilen, wo Pflanzen eingesetzt werden.
Nun wird Kies oder Sand im Becken verteilt. Die Grundlage ist ausschlaggebend für ein schönes Aquarium Design. Im Idealfall sollte der Boden nach hinten ansteigen. Einzelne Bereiche dürfen durch Höhen und Tiefen betont werden.
Jetzt folgt der harte Teil des Beckens. Steine, Wurzeln oder Hölzer sind beliebte Möglichkeiten. Drücke die Gegenstände leicht fest, sodass diese nicht verrutschen können. Außerdem wird der Boden durch die Steine ausreichend befestigt. So können diese nicht herunter rutschen.
Aquarium was beachten: Die Heizung
Nicht alle Fische benötigen eine Heizung. Stammen die Fische beispielsweise aus China, mögen es diese besonders tropisch. Fische aus Südamerika bevorzugen hingegen eine andere Temperatur. Ein Heizstab kann für ideale Bedingungen sorgen.
Ob ein Heizstab von Nöten ist, ist abhängig von der Fischsorte und den Raumbedingungen. Der Heizstab sollte dort montiert werden, wo das Wasser einer guten Zirkulation unterliegt. So lässt sich das Wasser ideal im Becken verteilen. Es gibt auch Filter, die über eine integrierte Heizung verfügen.
Die passende Beleuchtung
Die Beleuchtung präsentiert Pflanzen und Tiere ideal und unterstützt das Pflanzenwachstum. Die Beleuchtung wird an der Zeitschaltuhr montiert, so werden die Pflanzen mit gleichmäßigem Licht versorgt. Die Beleuchtungsdauer sollte maximal 8 Stunden betragen. Ansonsten können sich Algen bilden.
Schritt 3: Wasserzustand und Wasserpflege
Damit sich deine Fische auch wirklich wohlfühlen können und gesund sind, muss das Wasser über eine gute Qualität verfügen. Wir zeigen dir worauf du achten solltest.

Wasseraufbereiter, Filter, Wassertests, Reinigung
Bestimmte zunächst den Wasserwert deines Aquariums. Ein einfacher Wassertest kann dich dabei unterstützen.
Ein Wassertest testet dein Leitungswasser. Hast du den Wasserwert bestimmt, kannst du in ein Zoogeschäft gehen und die passenden Fische zu dem pH-Wert heraussuchen. Meist ist der benötigte pH-Wert am Verkaufsbecken angegeben.
Der Filter
Ein Filter ist für jedes Aquarium ein Muss. Der Filter übernimmt die Reinigung des Wassers. Ein Innenfilter muss zunächst zusammengebaut werden und über Saugnäpfe am Aquarium montiert werden.
Bewegt sich die Wasseroberfläche, ist der Filter korrekt montiert. Achte darauf, dass das Wasser nicht zu stark in Bewegung kommt. Durch die Bewegung entweicht das wertvolle CO2, es wird von den Fischen benötigt.
Die Alternative ist ein Außenfilter, welcher ebenfalls nach Anleitung montiert wird. Der Außenfilter ist mit zwei Schläuchen ausgestattet. Ein Schlauch saugt schmutziges Wasser heraus, anschließend erfolgt die Reinigung im Filter, der andere Schlauch pumpt das saubere Wasser zurück ins Becken.
Das Becken mit Wasser füllen
Fülle das Wasser langsam in das Becken, ansonsten kannst du den Bodengrund schnell aufwirbeln. Im Idealfall positionierst du eine flache Schale im Becken und gießt langsam das Wasser darauf. Nutze hierfür einen kleinen Becher. Wenn das Wasser über dem Teller steht, kannst du einen Eimer mit Wasser zur Hilfe nehmen, um das Becken zu füllen. Achte darauf, frisches Wasser aus der Leitung zu nutzen. Es sollte zwischen 24 und 26 Grad betragen.
Fülle das Wasser bis circa 2 Zentimeter unter den Beckenrand, sodass es nicht überläuft, wenn du etwas montieren musst.
Das Einfahren
Ist das Aquarium mit Wasser gefüllt, muss sich dieses erst einfahren. Das dauert circa 2 Wochen. Es dürfen sich Bakterien im Wasser und Filter bilden und ansammeln. Bakterien sind notwendig, um die Ausscheidung der Fische abzubauen, und sorgen für eine gute Wasserqualität.
Das Wasser ist zu Beginn sehr milchig, wird aber mit der Zeit zunehmend klarer.
Schritt 4: Die ersten Fische
Das Warten hat sich gelohnt. Nun können die ersten Fische eingesetzt werden. Wir zeigen dir, worauf du achten musst.
Fische in das Aquarium einsetzen, beliebte Fischarten, Ernährung der Fische
Jetzt kannst du endlich deine Fische einsetzen. Die Fische sollten so schnell wie möglich aus dem Plastiksack in das Aquarium gesetzt werden. Hierfür den Plastiksack für 15 Minuten in das Aquarium hängen, sodass sich diese an die Temperatur gewöhnen können.
Du kannst zunächst etwas Aquarium Wasser in den Sack gießen. Hole die Tiere am besten mit einem Kescher aus dem Sack da, dass Wasser aus der Zoohandlung nicht in das Aquarium gelangen sollte.
Du weißt nicht, welche Fische du wählen sollst?
Hier einige der beliebtesten Fischarten:
Aber was ist die passende Ernährung? Die meisten Zierfische werden mit Flockenfutter ernährt. Das Futter gibt es aber auch in Form von Granulat. Tabletten und Chips sind für Fische, welche am Boden leben, besonders gut geeignet.
Lebendfutter ist eine optimale Ergänzung und wertvolle Nahrungsquelle. Es liefert ausreichend Nährstoffe, regt die Verdauung an und weckt den Beuteinstinkt der Tiere. Für Garnelen ist Brennnessel beispielsweise eine optimale Ergänzung.
Dein erstes Aquarium erfordert Vorkenntnisse. Mache dir bereits im Voraus Gedanken, welche Fische welche Bedingungen benötigen. Außerdem sollten Platzwahl und Aquarium Größe passend gewählt werden. Nur dann hast du ausreichend Freude mit deinen Tieren.
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