Die bunten Farben der Fische, das leise Blubbern im Hintergrund und die ständige Anziehungskraft der kleinen Wassertierchen, die ein dauerhaft wechselndes Schauspiel liefern. Du überlegst auch, dir ein Aquarium zuzulegen oder hast bereits eins? Schnell kommen einige Fragen auf, wie „Welche Fische eignen sich für ein Aquarium?“, „Wie groß sollte ein Aquarium für wie viele Fische eigentlich sein?“ und „Was ist das richtige Futter bzw. die richtige Futtermenge für die kleinen See- und Meeresräuber?“ Hier wirst du alles wichtige über sie erfahren.

Die richtige Einrichtung und Pflege von Aquarien
Zur Grundausstattung eines Aquariums gehören das Glasbecken, ein Deckel, Beleuchtung, ein Innenfilter und ein Heizstab. Der richtige Boden, Dekoration und Pflanzen dürfen in einem Aquarium natürlich auch nicht fehlen. Auch die richtige Pflege spielt eine große Rolle. Neben dem Füttern der Fische, müssen regelmäßig die Pflanzen, der Filter und das Wasser überprüft werden, um den Fischen einen gesunden Lebensraum zu gewährleisten. Erfahre hier mehr über die Erstausstattung beim Aquarium.
Die Qual der Wahl – Im Aquarium sind welche Fische?
Als Zierfische werden die Fische bezeichnet, die wegen ihres farbenfrohen Aussehens in einem Aquarium gehalten werden. Hierbei unterscheidet man zwischen Süßwasserfischen und Meerwasserfischen. Je nach Art, müssen dann auch Wasser und Temperatur angepasst werden. Buntbarsche gehören mit knapp 1700 Arten, zu den artenreichsten Fischen, die es gibt und sind somit in den meisten Aquarien vieler Haushalte zu finden. Auch Welse sind in vielen Aquarien sehr beliebt. Oft sind sie bekannt dafür, dass sie Algen und andere Reste essen, die die Fische hinterlassen. Bei lebendgebärenden Fischen, schlüpfen die Fische werden des Eilegevorgangs aus ihren Eiern und sind direkt schwimmfähig. Beliebte Zierfische sind die Neonsalmler, auf Grund von einfacher Pflege, gut für Anfänger geeignet. Der Labyrinthfisch ist ein Fisch von besonderer Art. Nicht nur ist er auffällig, wegen seiner farbenprächtigen Flossen, sondern besitzt er auch das Labyrinthorgan und ist somit in der Lage, Sauerstoff zu atmen.
Die 5 beliebtesten Zierfische für das häusliche Aquarium
Guppy
Auf Platz eins befindet sich der Guppy. Guppys sind sehr robust und deshalb gut für Anfänger geeignet. Sie sind vor allem bekannt, wegen ihrer bunten Schwanzflosse und ihrer kleinen Größe. Guppys werden im Süßwasser gehalten bei Temperaturen zwischen 24°C und 27°C.

Platy
Auf dem zweiten Platz steht der Platy. Auch diese Art ist gut für Anfänger geeignet. Platys sind sehr gesellig und lebhaft. Sie verzaubern durch ihre im Licht schimmernden Schuppen und sollten, wie die Gupppys, in einer Gruppe von mindestens fünf Tieren gehalten werden. Auch er ist ein Süßwasserfisch und sollte bei einer Temperatur zwischen 18°C und 28°C gehalten werden.

Molly
Mollys sind die drittbeliebteste Zierfischart. Gerade der Black Molly ist wegen seiner schwarzen Farbe, der bekannteste Zierfisch den es gibt. Mollys sind in der Haltung etwas anspruchsvoller. Sie benötigen in jedem Fall eine Rückzugsmöglichkeit und eine Wassertemperatur von mindestens 25°C. Auch Mollys leben im Süßwasser und sollten in einer Gruppe von mindestens fünf Tieren gehalten werden.

Diskus
Platz vier gehört dem Diskus. Für Anfänger ist der Diskus ungeeignet. Gut gefiltertes, weiches Wasser, tropisches Holz und große Pflanzen stehen bei dieser Fischart auf dem Plan. Eine abwechslungsreiche Fütterung, um Krankheiten zu vermeiden, gehört, neben der Mindestanzahl von fünf Fischen, zur Grundpflege der Diskusfische. Auch diese leben im Süßwasser und werden gehalten bei einer Wassertemperatur von 26°C bis 32°C.

Welse
Der Antennenwels liegt auf Platz fünf und ist ein robuster und friedlicher Mitbewohner und daher ideal für Anfänger geeignet. Höhlen und andere Versteckmöglichkeiten sollten hier Grundvoraussetzung sein, wenn ein Wels im Aquarium leben soll. Süßwasser und Temperaturen zwischen 18°C und 30°C bilden den idealen Lebensraum für diesen Fisch.

Die Fischdichte – Pro Aquarium wie viele Fische?
Um zu wissen, welches Aquarium zu welchen Fischen passt, lässt sich dies einfach mit einer Rechnung ermitteln. Sowohl über die Breite des Beckens, als auch über das Fassungsvolumen, lässt sich der Grenzwert errechnen. Wird die Breite jedes Fisches addiert, sollte die Summe nicht höher sein, als die Breite des Aquariums. Beim Fassungsvolumen wird die Länge der Fische mit dem Raumanspruch multipliziert und mit allen Fischwerten addiert.
Die Fütterung der Fische
Die Fütterungsfrequenz, der Zeitpunkt, die Sorte, Größe und Menge sind bei der Fütterung der kleinen Fische zu beachten. Es gibt Fleischfresser, Pflanzenfresser und Allesfresser. Der Optimalfall wäre, dass Fische, mit den selben Fütterungsansprüchen zusammengehalten werden. Granulat für kleine Fische, Flocken für große Fische und Futtertabletten für Welse dienen der richtige Futtergröße. Auch ist zu beachten, dass 30 Minuten vor und nach der Fütterung das Aquarium beleuchtet sein sollte und auch nur einmal am Tag gefüttert wird. Um die richtige Futtermenge zu erkennen, sollte darauf geachtet werden, dass das Futter innerhalb von drei Minuten weg ist.
Fische selber züchten
Als Zuchtfische eignen sich die oben genannten fünf Fische besonders gut. Es gilt jedoch zu beachten, dass jede Art für sich unter anderen Bedingungen und Bedürfnissen gezüchtet werden muss. Die Fischzucht eignet sich zudem am besten und ist auch für Anfänger geeignet, wenn es sich um lebendgebärende Fische handelt.